• Natalie

Work hard, meditate harder.

Aktualisiert: März 20

Als ich selbst meinen ersten Achtsamkeitskurs besucht hab, war ich noch fest überzeugt, dass Meditation langweilig, viel zu ruhig und definitiv nix für mich ist. So nach dem Motto "da kann ich meine Zeit auch effizienter nutzen". Mittlerweile weiß ich: Meditation ist der perfekte Reset-Button für den Alltag. Und gehört zu einer formellen Achtsamkeitspraxis dazu.


Okay, hier ein paar Klischees über Meditation.


Stundenlang aufm Boden sitzen - wie langweilig!


Stundenlang ist schon mal gar nicht nötig. Solange du nicht gerade vorhast, irgendein Vipassana-Retreat in einem Schweigekloster zu machen. :-) Für den Alltag reichen 5 - 15 Minuten Meditation total aus. Es sei denn du hast halt, Bock länger zu meditieren.



Da muss der Kopf ja komplett leer sein. Kann ich nicht.


Nö. Erstmal geht es bei Achtsamkeitsmeditation darum, den eigenen Körper und Geist zu beobachten. Wie fühlt sich mein Körper jetzt gerade an? Wie ist mein Atem? Welche Gedanken kommen mir? Beobachte die Gedanken, nimm sie entgegen und lass sie dann wieder freundlich weiterziehen. Jetzt bist du im gegenwärtigen Moment. Das ist Achtsamkeit.


Ist doch voll der Esoterik-Buddhismus-Kram.


Meditation heißt im Grunde nichts Anderes als den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Während wir in unserem Alltag normalerweise immer mit TUN beschäftigt sind (irgendwas tun wir immer), kannst du mit Meditation lernen mal wieder zu SEIN. Wir schaffen uns mentale und emotionale Freiräume und Klarheit. Mit Religion hat das erstmal nichts zu tun.



Bock loszulegen?


Überlege dir zuerst, wann du meditieren möchtest. Vielleicht morgens, bevor du zur Arbeit aufbrichst? Das kann deine Zufriedenheit, Freundlichkeit und Motivation für den neuen Tag stärken.


Oder du meditierst, wenn du nach der Arbeit nach Hause kommst? Viele von uns schleppen Dinge, die über den Arbeitstag passiert sind, noch den ganzen Feierabend mit sich rum. Meditation ist eine super Gelegenheit, um mit ihnen abzuschließen.


Was brauche ich?


Nix! Also ok, entweder einen Stuhl, auf dem du gemütlich aufrecht sitzen kannst (am besten an der vorderen Kante), einen cozy Teppich, ein Kissen oder deine Yoga-Matte.


Stell dir einen Wecker. Und mach lieber weniger Minuten, als dich zu mehr Meditation zu zwingen und dann abzubrechen.


Und dann ... schließe deine Augen. Atme ein und aus. Beobachte deinen Körper, wie er sich anfühlt ... und deinen Atem. Nimm deine Gedanken und Gefühle wahr und nimm sie freundlich entgegen. Lasse sie weiterziehen. Wenn du gedanklich abschweifst, ist dein Atem quasi auch hier dein Reset-Button. Sage dir einfach selbst innerlich "ich atme ein, ich atme aus".


That's it. Fürs Erste. Und wenn du es ausprobierst, wirst du sehen, wie ergiebig fünf Minuten sein können, die wir sonst am Smartphone zwischendurch so "wegsnacken".

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