• Natalie

mindfulness is always a good idea

Aktualisiert: Aug 27


Warum Achtsamkeit? Vor allem, wenn doch gefühlt eh schon alle darüber reden? Es stimmt. Im Moment ist es superangesagt auf sämtliche Dienstleistungen und Produkte MINDFULNESS zu schreiben. Zack, klingt es dem Zeitgeist entsprechend.


Ich denke, viele sprechen über das Thema. Aber wenige leben es. Bislang.


T H E M I N D F U L G E N E R A T I O N

Unser Alltag ist schnell und laut, vollgestopft mit Informationen. Wir haben uns daran gewöhnt, alles Mögliche gleichzeitig und effizient zu machen, haben hohe Anforderungen an uns selbst und an andere. 


Oft merken wir das alles noch nicht mal mehr. Wir sind im Autopiloten unterwegs. 

Fast die Hälfte unserer "wachen" Zeit spaziert der Geist ziellos rum.*

Ist doch crass, oder? Die allermeisten unserer Gedanken drehen sich um Dinge, die schon gelaufen sind oder noch kommen werden. Vergangenheit und Zukunft - das können wir. Wir zerdenken allen möglichen Kram: "Warum hat der Chef mich so unfair behandelt?" "Wieso hat die Nachbarin wieder nicht gegrüßt?" "Ich hab kein Bock auf die ganzen Termine diese Woche." Im JETZT sind wir ganz selten. Und dass negative Gedanken den meisten Platz einnehmen - versteht sich quasi von alleine. 

90 % unserer Gedanken bestehen aus bereits Gedachtem**. Wir recyceln quasi.

Und: viele dieser Gedanken, Ängste oder Bedenken sind jetzt gerade überhaupt nicht relevant. Und trotzdem geht für sie total viel Energie drauf.​ Man könnte sagen: nicht wir managen unsere Gefühle & Gedanken. Sie managen uns.​ Mit Achtsamkeit wirst du quasi wieder dein eigener (freundlicher) Chef über deinen Körper & Geist. 

# w e r t f r e i

Apropos Bewerten. Wir leben in einer harten Welt. Oder wir machen sie uns auf jeden Fall hart. Wir werden permanent bewertet. Nach Aussehen, Erfolg, Coolness. Und wir selbst spielen das genauso mit. Bewerten "die Anderen" um uns herum genauso. Und oft reden wir uns so alle gegenseitig ein, warum wir eigentlich nicht gut genug sind. 

Mit Achtsamkeit findest du wieder mehr zu dir. 

Oft tun wir zig Dinge gleichzeitig und unbewusst. Multitasking. Routine halt. Können wir ja auch. Wir reden bei der Arbeit mit einem Kollegen, schreiben dabei einen Text fürs Meeting und schicken parallel noch eine Mail ab. Ein paar Minuten später wissen wir dann nicht mehr, was in der Mail stand, bereuen unsere Formulierungen oder sind mit allem nicht so richtig zufrieden. Oft sind es auch solche Kleinigkeiten im Alltag, die wir achtsamer tun können. Das spart uns Mühe.​

Mit Achtsamkeit lernst du wacher durch den Tag zu gehen. Auf Stressfaktoren oder Reize anders zu reagieren. "Probleme" nicht mehr als "Probleme" zu sehen. Einfach mal wieder zu sein. Da, wo du jetzt gerade bist. Und so wie du jetzt gerade bist. Und das kann eben ziemlich cool sein.

# N O W  N O W. 

*Killingworth & Gilbert, A Wandering Mind

**sagt Rob Brandsma, Psychologe

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