Innere Ruhe mit 2020 finden

Aktualisiert: 29. Dez 2020

Das Jahr 2020 steckt vielen von uns in den Knochen und im Kopf. Hier kommen einige achtsame Ideen und Inspirationen, wie du das Jahr mit innerem Frieden und Ruhe abschließen kannst.



1. Chaos aufräumen – im Kopf


Wissenschaftliche Studien sagen, dass jede*r von uns pro Tag bis zu 60.000 Gedanken hat. 60.000 – PRO TAG. Das macht allein für das Jahr 2020 knapp 22 Millionen Gedanken, die in deinem Kopf rumgeschwirrt sind. Neue Gedanken, alte Gedanken, Gedankenschleifen, negative Gedanken, positive – am Ende auf jeden Fall ein Chaos. Idee: Mache eine Gedanken-Timeline. Welche Gedanken & Grübeleien haben dich das Jahr über wann besonders beschäftigt? Wie lange haben sie dich begleitet? Fange im Januar 2020 an und ende im Jetzt. Streiche alles durch, was wirklich in deinem Kopf abgeschlossen ist und finde so heraus, was dich immer noch beschäftigt.


P.s.: Hast du schon die NOWNOW Jahresmeditation entdeckt? Sie unterstützt dich dabei die Bilder und Gedanken aus 2020 in deinem Kopf zu sortieren. Während der Meditation und mit einem Booklet zur Reflexion lernst du loszulassen und Platz für Neues zu schaffen.


2. Calm the chaos – auch zuhause



Ordnung zuhause schafft Ordnung im Kopf. Welchen Krempel hast du rumliegen oder rumstehen, obwohl du ihn nicht mehr da haben willst? Trenne dich von Altem. Nimm dir einen Tag Zeit in Ruhe aufzuräumen oder umzuräumen, denn vielleicht hast du in 2020 neue Routinen und Hobbies entwickelt und es gäbe inzwischen eine viel bessere Raumaufteilung? Befreie deine Lieblingsobjekte und Pflanzen von Staub und lüfte die komplette Bude durch. Finde einen Raumduft, mit dem du deine innere Ruhe verstärken kannst und der dich inspiriert und vitalisiert. Du liebst den Wald? Wie wäre es mit Zirbe? Du sehnst dich nach dem Sommer? Vielleicht ist Lavendelduft etwas für dich.


3. Selbstliebe


Innere Ruhe fängt immer bei dir selbst an. Aber Selbstliebe kommt nicht durch das Lesen von schönen Kalendersprüchen. Es ist ein Lernprozess, der oft gar nicht so einfach ist. Denn oft akzeptieren wir uns selbst nicht so, wie wir sind. Wir wollen anders sein. Besser, schöner, erfolgreicher – oder alles zusammen. Lerne, gut zu dir selbst zu sein. Auf dich selbst zu achten und zu hören. Deinen Körper, deinen Geist, deine Gefühle und deine Gedanken. Das geht nur, indem du eine wirklich tiefgründige Beziehung zu dir selbst aufbaust.


Meditation kann dir dabei helfen: probiere es doch mal mit der NOWNOW Self Love Meditation.


4. Verbringe bewusste Zeit draußen


Die Natur hat sich von den Geschehnissen 2020 nur wenig beeindrucken lassen. Da war der Frühling, der Sommer, der Herbst, der Winter – genau so schön wie immer. Die Natur ist immer für dich da. Genieße die Zeit an der frischen Luft.


Achtsamkeitsübung: Stell dir mal vor, die Luft wäre Wasser. Mit jedem Schritt und jeder Bewegung kannst du durch sie durchtauchen. Wie fühlt sie sich auf deiner Haut an? Wo spürst du sie? Wo nicht? Nimm die Luft bewusst wahr. Atme sie. Fühle sie auf deiner Haut. Rieche sie.


Ein Aufenthalt in der Natur hilft als direkter Powerbooster, um zu entspannen und Stress abzubauen. Eine Studie der Michigan University sagt: 20 Minuten reichen, um den Stresspegel deutlich zu senken. Idee: Erde dich, indem du einfach mal Bäume und Moos anfasst. Wie ist die Struktur? Textur? Temperatur? Wie fühlt sich das an?


Am besten gönnst du dir mindestens drei Mal die Woche einen Aufenthalt im Grünen. Und wenn dir mal nach Wald ist, und du nicht hinkannst, probier doch mal die NOWNOW Waldmeditation.


5. Akzeptiere wie es gelaufen ist



Sieh 2020 als LehrerIn. Das Jahr hat uns vor allem gezeigt, dass wir einige Dinge eben doch nicht kontrollieren können. Dass einige Dinge, von denen wir dachten, sie seien garantiert in unserem Alltag, es eben doch nicht sind. Akzeptiere das statt dich dagegen zu wehren und finde Vertrauen und Wertschätzung darin. Vertrauen, dass wieder andere Zeiten kommen werden. Wertschätzung, wie viele Freiheiten wir normalerweise haben.


6. Akzeptiere deine Gefühle


Akzeptiere auch deine Gefühle über dieses spezielle Jahr. Denn akzeptieren heißt nicht, dass du irgendwas verdrängen solltest. Im Gegenteil: bewusst annehmen! Du darfst enttäuscht sein. Du darfst einsam sein. Oder ängstlich. Genauso wie du glücklich sein darfst. Zufrieden. Oder optimistisch. Nimm deine Gefühle an, verurteile dich nicht für sie und kümmere dich um sie. Aber steigere dich nicht hinein.


Über den Umgang mit schwierigen Gefühlen, habe ich vor einiger Zeit einen Blog-Artikel geschrieben. Klicke hier, um ihn zu lesen.


7. Finde eine Flow-Aktivität



Egal ob Meditation, Yoga, Joggen, Fotografie, Tanzen, Wandern, Kochen, Backen, Schreiben oder Malen ... alles, was dir Spaß macht, kann dir helfen, innere Frieden und Ruhe zu finden. Finde deine Aktivität, in der du voll in den Flow kommst. Die dich fordert, die dich erfüllt, bei der du voll im Jetzt bist und bei der du alles um dich herum vergessen kannst. Wichtig: Praktiziere deine Flow-Aktivität achtsam. Das heißt: Mono-Tasking. Mach nur diese eine Sache, alles andere kann jetzt mal warten. Lass dein Smartphone in einem anderen Zimmer. Lass den Podcast aus. So nach dem Motto: wenn ich jetzt backe, dann backe ich. Wenn ich jetzt Yoga mache, dann mache ich Yoga. Wenn ich fotografiere, dann fotografiere ich. Und nur das.


8. Die Liste ... eine Achtsamkeitsübung zum Wegwerfen ;))


Such dir einen ruhigen Ort und stelle dir einen Wecker auf 15 Minuten.

Schreibe alles auf, was dich im Moment aus dem Jahr 2020 noch beschäftigt. Dinge, die dich nerven, die dich ärgern, traurig machen, wütend machen, glücklich machen. Dinge, die du erlebt hast, gelernt hast, gesehen hast, gefühlt hast. Werte, die sich verändert haben.

Schreib einfach alles was dir in den Sinn kommt, ohne dich selbst dafür zu bewerten oder zu zensieren. Du liest die Liste eh nicht nochmal.

Schreibe bis der Wecker klingelt und dann: Knüddle das Papier zusammen und schmeiß es im hohen Bogen in den Müll. Zeit für 2021.


9. Atme


Atmen ist immer eine gute Idee. Vergiss nicht: jeder neue Moment, jede neue Sekunde, jeder Atemzug ist eine neue Möglichkeit mit Achtsamkeit zu beginnen. Ein bewusster Atemzug bringt dich ins Hier und Jetzt. Der einzige Moment, der jetzt gerade verfügbar ist. Sage dir innerlich:


Ich atme ein ...


Ich atme aus ...


Nimm dir Zeit zu atmen. Immer wieder. Noch mehr bewusstes Atmen gibt's in der NOWNOW Just Breathe Meditation für dich.



Zum Abschluss ... Hier nochmal alle Links aus diesem Artikel:


Die Jahresmeditation bekommst du als digitales Download-Package für 3,99 €. Direkt nach Bestellung, kannst du dir die 15-minütige Jahresmeditation und das 5-seitiges Booklet herunterladen.

www.nownow-achtsamkeit.de/shop



Die Meditationen findest du im Modern Mindful Podcast by NOWNOW - direkt hier:

https://www.nownow-achtsamkeit.de/podcast


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