• Natalie

Geduld trainieren. Oder: schone deinen mentalen Akku.

Wenn viele von uns eins jetzt gerade echt brauchen: G E D U L D. Was viele von uns gerade nicht haben: G E D U L D.



Warum? Weil viele Dinge im Moment langsamer bis gar nicht laufen.

*Du hast eine Firma, ein Restaurant oder Geschäft und darfst es nicht mehr öffnen.

*Du musst die Kids zuhause 24/7 bespaßen.

*Die Technik im Home Office läuft natürlich nicht wie du willst.

*Du bist auf Jobsuche, aber jetzt geht gar nichts mehr.

*Du wolltest Urlaub machen oder Urlaub planen – auch nicht möglich.

Und vor allem: es ist nicht absehbar, wann das alles wieder „normal“ wird.

Zugegeben: es ist im Moment echt hart die Geduld NICHT zu verlieren. Aber hier kommt die gute Nachricht: es lohnt sich zu trainieren, um deine mentalen Ressourcen zu schonen.

Also ... was ist das überhaupt – Geduld?

Geduld heißt für mich: dem jetzigen Moment freundlich und ruhig entgegentreten. Ihm Raum und Aufmerksamkeit schenken. Sich der aktuellen Situation stellen und dabei achtsam reagieren - statt impulsiv. Geduld kann uns helfen unangenehme Phasen besser auszuhalten. Es ist eine innere Haltung und mentale Strategie, die du trainieren kannst.

Ja, das braucht Übung, lohnt sich aber. Denn im Grunde ist Geduld sowas wie der Akku-Sparmodus für deinen Kopf.

Warum fällt uns Geduldigsein so schwer?

Weil normalerweise ALLES anders läuft. Normalerweise sind wir im Stress! Jetzt stresst uns, dass wir langsamer machen müssen.

Normalerweise haben wir einen vollen Terminkalender und fragen uns, wann es endlich mal anders sein wird. Jetzt ist es anders und wir fragen uns, wann es endlich normal sein wird.

Hier sieht man: unser Gehirn sagt uns immer, dass es cooler wäre, jetzt das zu haben, was wir gerade nicht haben.

Sich darüber bewusst zu werden ist der erste Schritt!

Wir haben uns seit immer darauf trainiert schnell zu sein, effizient alles fertig zu machen und weiterzukommen. Wir optimieren Prozesse, obwohl wir sie eh schon zig mal optimiert haben. Nach dem Motto: „da geht noch was“. Zuhause, bei der Arbeit ... egal wo.

Und jetzt? Größtenteils Ruhe ... Stillstand ... Das widerspricht unserer Vorstellung von so circa allem komplett. Und viele von uns kommen nur schwer damit klar.

Hier kommen ein paar achtsame Life-Hacks für mehr Geduld in deinem Leben:



Frage dich zuerst einmal: warum wäre es für mich und meine mentale Energie besser, jetzt geduldig zu sein?

Wo fällt es dir gerade besonders schwer geduldig zu sein? Mache eine Liste und gehe die Punkte durch: warum fällt es dir so schwer?

Nimm deine Liste und mache ein Häkchen hinter alle Punkte, die du im Moment eh nicht ändern kannst. Hier kannst du nix tun - außer Geduld zeigen - also versuche nicht, diese Dinge krampfhaft zu kontrollieren.

Akzeptiere, dass du nicht mehr tun kannst als dein Bestes zu geben. Du gibst dein Bestes? Dann verwende deine Kraft nicht ins „Kopfzerbrechen“

Versuche diese Phase als Zeit für Entdeckungen oder neue Entwicklung zu nutzen. Was kannst du jetzt tun, wofür du sonst keine Zeit hast?

Lerne mehr Details in deinem Alltag wahrzunehmen, die du normalerweise „übersiehst“.

Verwechsle Geduld nicht mit Aufgeben. Bleib aufgeschlossen, neugierig und positiv.


Beginne jeden Morgen mit einem achtsamen Ziel, das du erreichen willst. Das können Kleinigkeiten sein: eine Pflanze pflanzen. Ein achtsamer Spaziergang. Endlich den Schrank ausmisten. Egal was.

Vertraue darauf, dass wieder andere Zeiten kommen werden.

Und: nimm dir bewusst vor Geduld zu üben und das Wichtigste hierbei: sei geduldig mit dir selbst. :-)


Be like a Faultier. Nimm dir Zeit. P.s.: mit Meditation trainierst du geduldiger zu werden. Probier doch mal unsere inner glow meditation aus.

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