• Natalie

Achtsam im Urlaub

Urlaubszeit ... kann auch mal so'n Grund sein auszuticken! Kennste, oder?


Manchmal hab ich das Gefühl, auf Reisen sind wir noch empfindlicher als sonst.


Ich mein, klar, einerseits: wir haben uns seit Monaten gefreut, darauf hingearbeitet, uns alles total perfekt und gechillt vorgestellt und dann läuft irgendwas anders als geplant.


Reicht schon, dass ein Typ neben dir am Pool "total laut" telefoniert. "Der Penner." Oder die eigenen Kinder jedes Abendessen zum nervtötenden Event machen. Dann werden wir wütend, innerlich unruhig und können uns über Kleinigkeiten so aufregen, dass die Reisestimmung komplett versaut wird. Das Gute ist: Oft helfen kleine Gedanken-Tricks, um die eigene Stimmung wieder anzuheben.


I ) Eigentlich ist es immer das gleiche Prinzip in unserem Kopf. In Situationen, in denen uns irgendwas nervt, denken wir automatisch "Boah, ne. Das kann doch jetzt nicht wahr sein". Wir sagen uns das innerlich unbewusst immer wieder, in Dauerschleife, wir wollen uns jetzt aufregen!


Probier mal folgendes: Sobald dir dieser Gedanke kommt, ersetze ihn durch "Doch, das kann wahr sein". Wenn du willst, lach über dich selbst und wie absurd das jetzt wieder alles läuft. Oder dass du dich über so'n Mist aufregst. Warum? Der Widerstand, den du in deinem eigenen Kopf erzeugst ("Das kann doch nicht wahr sein") verbraucht viel zu viel Energie. Wenn du den Widerstand erkennst und ihn dann freundlich gehen lässt, ist es schon cooler zu ertragen.


II) Oft fühlen wir uns im Urlaub durch Geräusche gestört. Wir hatten uns den Urlaub zum Beispiel ruhiger vorgestellt. Da sind brüllende Kinder am Strand. Oder Handwerker, die am Hotel rumbasteln und "mir die wohlverdiente Ruhe kaputt machen". Wenn du solche Störfaktoren entdeckst, versuche die Geräusche mal näher zu erkunden. Nimm sie als Analyse-Objekt wahr.


Sind sie laut oder leise? Verändern die Geräusche sich? Kommen sie von rechts oder links? Kannst du irgendwo dazwischen Stille finden? Höre hin, aber bewerte nicht. Es klingt paradox, aber oft können wir den Störfaktoren so gelassener entgegentreten.


III) Wenn du dich insgesamt von anderen Menschen gestört fühlst (warum auch immer), gilt quasi das Gleiche. Beobachte sie doch mal. Vielleicht findest du ja doch etwas Sympathisches oder Interessantes an ihnen. Vielleicht sind sie dir in dem ein oder anderen Punkt auch ähnlich. Oder du findest auf den zweiten Blick etwas Inspirierendes an Ihnen.


Auf einen schönen Urlaub.


love, peace & namasté,


Natalie

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